SPENDENTOUR THAILAND 2016

Wie schon im Vorjahr, gehen Musti und Bernd auf eine spektakuläre Motorradtour. Diesmal verschlägt es die beiden nach Vietnam, Laos und Kambodscha. Immer den „guten Zweck“ im Kopf, wird das Ziel der Reise eine Schule in Laos sein, welche dringend finanzielle Unterstützung benötigt, um die Kinder angemessen zu fördern!

2600 Kilometer in 14 Tagen, atemberaubende Naturerlebnisse, unvergessliche Menschenbegegnungen – und das alles für einen guten Zweck: Bernd Rothfritz und Mustafa Özbeck von der Motorrad-Ecke haben von ihrem Bike-Abenteuer durch Thailand und Laos viel zu erzählen. 

Bereits zur festen Institution ist die jährliche Motorradtour durch ferne Länder für die beiden Geschäftsführer der Motorrad-Ecke geworden. Nach der herausfordernden Reise im August 2015 durch den Himalaya sollte es in Thailand und Laos ein bisschen gemächlicher zugehen – aber nicht weniger spannend und bewegend.

Denn für die passionierten Biker steht nicht nur ihre Maschine im Vordergrund, sondern der soziale Zweck. So hatten sie im Vorhinein über Facebook zu einer Stofftier-Sammelaktion aufgerufen – deren Ausmaß sie selber nicht erahnen konnten. Denn drei Kubikmeter Tiere für Kinder vor Ort seien zusammengekommen, berichtet Özbeck. Und die wurden in einem Paket vorab geschickt sowie in das Handgepäck und sogar in die Motorradhelme gestopft. "Wir bekommen immer noch Stofftiere von Bürgern geschenkt, so groß ist der Zulauf", freut sich Rothfritz.

Teilnehmer müssen viele Herausforderungen meistern

Start und Endpunkt der Motorradtour, die die beiden in einer zehnköpfigen Gruppe mit Tourguide und Fremdenführer erlebten, war Chiang Mai im Norden Thailands, das Zwischenziel eine Schule in Laos. Doch bis Rothfritz und Özbeck dorthin gelangten, mussten sie so manche Herausforderung meistern: Nicht nur die Zollkontrolle an der Grenze zu Laos sollte zur Geduldsprobe werden, berichtet Özbeck, auch nach jeder Straßenkurve habe "die ein oder andere Überraschung" auf die Bikertruppe gewartet: 

"Oft gab es solche Sandverwehungen, dass wir kilometerlang durch eine Nebelwand gefahren sind."

Üppige Wälder und entlegene Bergdörfer prägten das Bild der Tour durch Laos – und Kinder, die am Wegesrand standen und sich über die Kuscheltiere freuten. "Es war wirklich eine Freude, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen", meint Rothfritz.

Gleichzeitig erschreckend sei die Armut der Einheimischen gewesen. Während in den Städten eine gewöhnliche Infrastruktur herrsche, gebe es in den Dörfern nichts. "Die Menschen leben von dem, was sie anbauen." Die Hütten als Behausung seien auf Bambusstelzen gebaut, Wasser und Strom: Fehlanzeige.

Trotzdem: Die zahlreichen Begegnungen, die die beiden Motorradfreaks machen durften, seien bereichernd gewesen: "Die Menschen waren immer freundlich und ehrlich", so Özbeck. Gastfreundschaft sei nicht nur in den nächtlichen Unterkünften, oft in Nebenräumen von Privathäusern, spürbar gewesen, sondern besonders auch in der "Houyhit School", für die sie Spendenaktion ins Leben gerufen hatten. Sie liegt im meist bombardierten Gebiet der Welt und benötigt dringend Hilfe, um die Schüler angemessen zu fördern.

Gruppe wird in der "Houyhit School" herzlich empfangen

"Wir waren gar nicht darauf vorbereitet, dass wir so offiziell empfangen werden", sagt Özbeck. Die Schüler seien Spalier gestanden und hätten die Reisegruppe mit einer Tanzvorführung überrascht. 2500 Euro waren im Vorhinein aus Spenden für den Bikerkalender der Motorradecke zusammengekommen. Damit könne die Schule eine Bibliothek bauen und Buchmaterial anschaffen.

Der Ehrenbesuch der Biker-Truppe habe nicht nur im ganzen Dorf, das zur Spendenübergabe gekommen war, breite Wellen geschlagen, sondern auch in der Presse der laotischen Hauptstadt: Dort sei ein großer Bericht erschienen, erzählt Rothfritz schmunzelnd. "Es ist schön, wenn wir einen Teil von unserem Wohlstand weitergeben können."

Und das wollen sie auch im kommenden Jahr wieder machen. Wohin genau es dann gehen wird, wissen sie noch nicht genau. "Vielleicht wieder in den Himalaya", meint Özbeck.

Bereits jetzt haben beide Anfragen von potenziellen Mitfahrern erhalten. Bernd Rothfritz: "Es überrascht uns positiv, dass unser Projekt eine Eigendynamik entwickelt."

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